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Tätigkeitsbericht 1997
Rückblick 1997 und Ausblick
von Dieter Sträuli (S. 4-6)
- Entwicklung der Beratungsstelle
- Die
Finanzen
- Abschluss
des Prozesses Landmark Education vs. infoSekta
- Vorträge,
Tagungen, Publikationen, Medien
- Ausblick
1. Entwicklung der Beratungsstelle
Das Team von infoSekta knüpfte 1997 Kontakte mit
verschiedenen anderen Beratungsstellen, mit Fachleuten in
anderen Schweizer Städten, die vor ähnlichen
Problemen stehen wie Zürich, mit Vertretern anderer
Regionen unseres Landes, mit Parlamentariern und
Behördenmitgliedern. Während es in der Aufbauphase
nach der Eröffnung 1991 vor allem darum gegangen war,
Routineabläufe für die effiziente Beantwortung von
Anfragen zu entwickeln, machte spätestens das
Berichtsjahr deutlich, dass das Problem der Sekten nicht in
einem regionalen Rahmen gelöst werden kann, sondern auf
nationaler und internationaler Ebene angegangen werden
muss.
Die erwähnten Kontakte waren sehr motivierend. Zum
einen durften wir wiederholt und aus kompetentem Munde
hören, dass die Art und Weise, wie infoSekta
Sektenaufklärung betreibe, als vorbildlich gelten
könne. Über diese Anerkennung haben wir uns sehr
gefreut &emdash; nicht, dass wir darüber vergessen
würden, wieviel in unserer Tätigkeit noch der
Verbesserung harrt. Zum andern war es anregend, mit
Fachleuten Erfahrungen auszutauschen, die sich mit denselben
Fragen auseinandersetzen und auf diese auch andere Antworten
gefunden haben.
Während sechs Monaten wurde die Belegschaft von
infoSekta durch zwei temporäre Mitarbeiterinnen
verstärkt, die sich im Rahmen eines
Arbeitseinsatzprojektes für Erwerbslose der
Dokumentation widmeten. Wir danken an dieser Stelle herzlich
für die kompetente Unterstützung.
Die vielleicht wichtigsten Ereignisse in der
Sektendiskussion von 1997: In Deutschland tagte die
Enquete-Kommission des Bundestags zum Thema "Sogenannte
Sekten und Psychogruppen" und in Bern die Arbeitsgruppe der
Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates. Im
Kanton Genf erschien der Bericht "Audit sur les
dérives séctaires".
2. Die Finanzen
1997 wurde infoSekta wie in früheren Jahren mit Fr.
20'000.&endash; von der Stadt Zürich und mit Fr.
25'000.&endash; vom Kanton Zürich unterstützt. Das
Jugendamt des Kantons Zürich hat überdies am 16.
Juni 1997 verfügt, dass infoSekta für weitere drei
Jahre (also bis ins Jahr 2000) beitragsberechtigt sei. Ab
1998 wird der jährliche Beitrag auf Fr. 35'000.&endash;
erhöht. In der Begründung heisst es:
"Der Verein infoSekta erfüllt in der Jugend- und
Familienhilfe eine wesentliche Aufgabe, die von den
öffentlichen Stellen nicht geleistet werden kann."
Stadt und Kanton sei hier herzlich gedankt für ihre
substantielle Unterstützung.
Noch wichtiger aber als der Anteil der öffentlichen
Hand ist die finanzielle Unterstützung von privater
Seite. Rund zwei Drittel des Gesamtbudgets werden
nämlich durch Spenden von Firmen, Gönnern und
Einzelpersonen getragen.
Trotz nach wie vor sehr bescheidenem Budget ist das
Vermögen des Vereins infoSekta leider auch 1997 weiter
stark geschrumpft. Die zukünftige Finanzierung der
Beratungsstelle muss deshalb 1998 zu einem vorrangigen Thema
werden.
3. Abschluss des Prozesses Landmark Education vs.
infoSekta
Am 15. Dezember 1997 wurde eine gerichtliche
Auseinandersetzung zwischen Landmark Education AG und
infoSekta, welche drei Jahre gedauert und beide Seiten viel
Nerven und Geld gekostet hatte, mit einem Vergleich zwischen
den Kontrahentinnen abgeschlossen. Lesen Sie darüber
den separaten Bericht von Dieter Sträuli.
4. Vorträge, Tagungen, Publikationen, Medien
In Sinne von Aufklärung und Prävention hielten
infoSekta-Mitglieder (v.a. Philipp Flammer, Susanne Schaaf
und Dieter Sträuli) 1997 mehrere Dutzend Vorträge
zum Thema Sekten. Neben vielen Einzelvorträgen in
Schulklassen, Berufsschulen, an wissenschaftlichen Tagungen,
an Institutionen der Erwachsenenbildung und in
Kirchgemeinden wurden auch Vortragszyklen durchgeführt,
so an der Dolmetscherschule, am Institut für Angewandte
Psychologie, an der Messe "Sicherheit 97" (alle in
Zürich) sowie an der Fortbildungstagung
"Fundamentalistische Bewegungen und Sekten" des
Schweizerischen Instituts für Berufspädagogik.
Dieter Sträuli hielt an der Universität
Zürich eine Vorlesung über
Beeinflussungsmechanismen (Sommersemester 97 "Freiheit und
Zwang").
Ferner gaben infoSekta-Mitglieder 1997 Interviews in
Radio, Fernsehen und Presse. Zudem ist ein Artikel über
"Exorzismus in Seelsorge und Psychotherapie.
Dämonenglaube, Multiple Persönlichkeit und
Repressed Memory Syndrome als Prüfsteine echten
Therapierens" erschienen (Dieter Sträuli in:
Müller, Joachim (Hrsg.), 1997. Dämonen unter uns?
Exorzismus heute, S. 22&endash;41. Paulusverlag :
Freiburg).
Die inzwischen zur Tradition gewordene jährliche
Tagung an der Paulus-Akademie (Matthias Mettner sei an
dieser Stelle gedankt für sein Engagement) fand am
11./12. November 1997 statt. Zum Thema "Vom Ende der Zeiten
&emdash; Apokalyptische Visionen in Filmen und Sekten vor
dem Jahr 2000" sprachen zahlreiche Fachleute aus dem In- und
Ausland.
5. Ausblick
Die Arbeit wird infoSekta auch 1998 nicht ausgehen. Neben
der akuten Sorge um die Finanzierung der Beratungsstelle
wird uns in diesem Jahr die Prävention an Schulen und
die intensivere Vernetzung mit anderen Institutionen
beschäftigen. Dies alles natürlich neben der
täglichen Beantwortung von Anfragen. Für den
13./14. November 1998 ist an der Paulus-Akademie Zürich
eine weitere Tagung geplant: "Psycho: Therapien zwischen
Seriosität, Scharlatanerie und Ausbeutung". Und
schliesslich sollte infoSekta 1998 den Schritt ins Internet
schaffen.
© Mai 1998. Verein
infoSekta.
Die Informations- und Beratungsarbeit 1997
(infoSekta-Statistik)
von Susanne Schaaf (S. 7-15)
- Häufigkeit der Anfragen
- Regionale
Verteilung der Anfragen
- Die
anfragenden Personen und ihr Hintergrund
- Die
thematisierten Gruppen
- Zusammenfassung
1. Häufigkeit der Anfragen
Für das Beratungsjahr 1997 verzeichnet infoSekta mit
1456 bearbeiteten Anfragen einen erneuten Anstieg
gegenüber dem Vorjahr (Abb. 1). Dies mag zum einen mit
der regen Aktivität sektenhafter Organisationen
zusammenhängen, zum andern mit dem steigenden
Bekanntheitsgrad von infoSekta und der stark verbesserten
Infrastruktur, die eine effizientere Bearbeitung der
Anfragen und Fälle erlaubt.
Die Hälfte der Anfragen 1997 (745, 51%) treffen auf
dem schriftlichen Weg ein (Briefpost und Fax), 46 % der
Anfragen (674) werden per Telefon bearbeitet &emdash; dies
trotz der beschränkten telefonischen Beratungszeit. Die
Angaben beziehen sich auf die Erstkontakte. Folgekontakte,
persönliche Beratungs- und therapeutische
Gespräche sind nicht mitgezählt.
Abb. 1: Bearbeitete Anfragen und Fälle über
die Zeitperiode Herbst 1991 bis Ende 1997

Auch 1997 bleibt die telefonische Beratungszeit von
infoSekta aus Kapazitätsgründen auf die zwei
Stunden am Donnerstag vormittag beschränkt. Ein Blick
auf die Anrufversuche, welche auf unserem Anrufbeantworter
registriert wurden, zeigt, daß die Informations- und
Beratungsnachfrage das tatsächliche Angebot bei weitem
übersteigt (Abb. 2).
Abb. 2: Anrufversuche (N=3383) und bearbeitete
Anfragen 1997 (N=1456)

2. Regionale Verteilung der Anfragen
Die regionale Verteilung der Anfragen zeigt, daß
sich die Arbeit von infoSekta zu rund 90% auf die
Deutschschweiz bezieht (Abb. 3). 45% der Anfragen (651)
entfallen auf den Kanton Zürich, 46% auf die restliche
Deutschschweiz (674) und lediglich 2% auf die Romandie und
den Kanton Tessin (31) (Abb. 4). 6% der Anfragen (87)
stammen aus dem deutschsprachigen Ausland, namentlich aus
Deutschland.
Wie bereits in den letzten Jahren bewältigt die von
Stadt und Kanton Zürich mitfinanzierte Stelle infoSekta
zur Hälfte nichtzürcherische Anfragen. Dies wirft
die Frage auf, inwiefern die anderen deutschschweizer
Kantone zur Unterstützung unserer Arbeit eingebunden
werden können und sollen.
Abb.3: Regionale Verteilung der Anfragen I
(N=1456)

Abb. 4: Regionale Verteilung der Anfragen II
(N=1456)

Die kantonale Verteilung der Anfragen auf
nichtzürcherische Kantone (Abb. 4) gestaltet sich
ähnlich wie in den beiden Vorjahren. An der Spitze
stehen der Kanton Bern mit 137 Anfragen, gefolgt von den
Kantonen Aargau (92) und St. Gallen (76). Diese drei Kantone
decken 23% der deutschschweizerischen Anfragen ab.
Abb. 5: Verteilung der Anfragen auf die Schweiz ohne
Kanton Zürich (N=705)

3. Die anfragenden Personen und ihr Hintergrund
Wie auch in den vergangenen Jahren sind deutlich mehr als
die Hälfte der anfragenden Personen weiblichen
Geschlechts (628, 61%). Die überwiegende Mehrheit
greift aus privaten Gründen zum Hörer oder zum
Stift (787, 76%), lediglich ein Viertel (249, 24%) tut dies
im Rahmen einer Institution (Behörde, soziale Hilfe,
Kirche u.a.). Die Verteilung der Anfragen
aufgeschlüsselt nach Geschlecht und institutionellem
Hintergrund zeigt einen deutlichen geschlechtsspezifischen
Unterschied: zwei Drittel der privaten Anfragen stammen von
Frauen (67% von 787), über die Hälfte der Anfragen
im institutionellen Rahmen stammt von Männern (59% von
249) (Abb. 6).
Abb. 6: Geschlecht und institutioneller Hintergrund
(N=1036)

Von den insgesamt 1062 Anfragen zu einer spezifischen
Gruppe wird in 810 Anfragen (76%) um Information gebeten
ohne Angabe einer persönlichen Betroffenheit. Bei 252
Anfragen (24%) handelt es sich um einen Problemfall, oder
die anfragende Person wünscht eine Beratung. Die
Erfahrung zeigt, dass auch hinter vordergründig
schlichten Informationsanfragen oft eine konkrete Geschichte
steht und dass die Betroffenen nach dem ersten Schritt der
Informationsbeschaffung und Orientierung in einem zweiten
Schritt Unterstützung für den Umgang mit dem
Problem suchen.
In knapp der Hälfte der Anfragen (500, 47%) wenden
sich Betroffene an infoSekta, weil sie sich um eine andere
Person (hier Drittperson genannt) sorgen, bei welcher sie
Persönlichkeits- oder Verhaltensänderungen
beobachten, die den "Sektenverdacht" aufkommen lassen, oder
weil sie im Umgang mit einem "Sekten"-Mitglied Rat
wünschen.
In welcher Beziehung stehen die Anfragenden zu der
thematisierten Drittperson? 103 Personen (21%) sorgen sich
um eine Bekannte oder einen Kollegen. In 91 Fällen
(18%) kontaktiert ein Elternteil unsere Beratungsstelle, in
89 Fällen (18%) ist es ein Partner oder eine Freundin
(Abb. 7).
Abb. 7: Bezug der Kontaktperson zur thematisierten
Drittperson (N=500). Die Kontaktperson ist... der
thematisierten Drittperson.

4. Die thematisierten Gruppen
Von den 1456 Anfragen beziehen sich drei Viertel auf eine
konkrete Organisation (1062, 73%), wie dies bereits in den
beiden Vorjahren der Fall war (Abb. 8). 186 Anfragen (13%)
betreffen das Thema Sekten allgemein, darunter Fragen zum
Sektenbegriff, zu Sektenmechanismen oder zur
Ausstiegsberatung. Bei 104 Anfragen (7%) handelt es sich um
Fragen gleich zu mehreren Gruppen oder um
"Sammelbestellungen". Lediglich 61 Anfragen (4%) beziehen
sich auf nicht-gruppenspezifische Themen wie Esoterik,
Okkultismus, Satanismus, Weltuntergang oder
Verschwörungstheorien. Bei 43 Anfragen (3%) ist nicht
ersichtlich, worum es sich effektiv handelt.
Abb. 8: Art der Anfragen (N=1456)

Zu welchen Gruppen die Anfragenden Information oder Hilfe
wünschen, verdeutlicht die folgende Auflistung (Abb.
9). Berücksichtigt werden lediglich die Anfragen zu
einer konkreten Organisation (N=1062). Die Aufstellung
stellt nicht zwangsläufig eine Wertung oder
Etikettierung als "Sekte" dar, sondern spiegelt das
Interesse und die Problemlage der Anfragenden.
Die Verteilung der angefragten Organisationen fällt
ähnlich wie in den Vorjahren aus: 125 (12%) der
Anfragen beziehen sich auf das umstrittene Psychounternehmen
Landmark Education, gefolgt von Scientology mit 80 (8%) und
der Endzeitgemeinschaft Zeugen Jehovas mit 39 (4%) Anfragen.
36 Anfragen (3%) erreichten uns zum Verein zur
Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis VPM, der
sich 1997 für die Initiative "Jugend ohne Drogen" stark
machte. Wie bereits in den Vorjahren führen
verschiedene Gemeinden der evangelikalen Pfingstbewegung zu
Anfragen und Beratungsfällen (31, 3%). Ein kleiner Teil
der Anfragen bezieht sich auch auf infoSekta selbst (21,
2%). 19 Anfragen betreffen die Neuapostolische Kirche, 18
Anfragen die humanistische Bewegung bzw. die humanistische
Partei und 16 Anfragen die Hare Krishna-Bewegung. Über
die Hälfte der Anfragen (569, 54%) bezieht sich auf
unzählige Kleingruppen, was eindrücklich die
große Bandbreite des Tätigkeitsfeldes von
infoSekta illustriert.
Abb. 9: thematisierte Gruppen (N=1062)

Betrachten wir die weltanschauliche Zuordnung der
Gruppen, ergibt sich folgendes Bild (Abb. 10): rund die
Hälfte aller Anfragen bezieht sich auf Gruppen mit
esoterischem Hintergrund (New Age, theosophisch,
spiritistisch oder okkultistisch: 490, 47%), gefolgt von
Anfragen zu mehrheitlich evangelikalen Gemeinschaften (277,
26%). 219 Anfragen (21%) betrafen säkulare Gruppen,
d.h. Organisationen ohne spirituellen Überbau wie
Schneeballfirmen oder Psychounternehmen von zwielichtiger
Seriosität.
Abb. 10: Weltanschaulicher Hintergrund der angefragten
Gruppen (N=1052)

5. Zusammenfassung
- 1997 wurden 1456 Anfragen bearbeitet, 5% mehr als im
Vorjahr.
- Hauptsächliche Beratungsregion von infoSekta ist
die Deutschschweiz. Nur knapp die Hälfte der
Anfragen stammt jedoch aus dem Kanton Zürich, der
zusammen mit der Stadt Zürich infoSekta finanziell
unterstützt.
- Anfragenkräftige Kantone außerhalb von
Zürich sind Bern, St. Gallen und Aargau. Die drei
Kantone decken 23% der deutschschweizer Anfragen ab.
- In einem Viertel der Anfragen handelt es sich um
Beratungs- und Problemfälle, die über einen
reinen Informationsbedarf hinausgehen. Bei
Schwierigkeiten im Umgang mit einem "Sekten"-Mitglied
wenden sich vor allem Bekannte und Kollegen von
Direktbetroffenen an infoSekta (21%), aber auch um Eltern
(18%), Freunde und Partnerinnen (18%) sorgen sich die
Anrufenden.
- Knapp die Hälfte der thematisierten Gruppen ist
dem Bereich Esoterik zuzuordnen. Je ein Viertel
fällt auf Gruppen mit christlichem Hintergrund und
auf nicht-spirituelle Organisationen mit säkularem
Hintergrund.
- Häufigster Gegenstand von Anfragen ist nach wie
vor das Psychounternehmen Landmark Education (12%).
Weiterhin besteht auch ein Aufklärungsbedarf zu
Scientology, welche mittlerweile einen prominenten Platz
in den Medien einnimmt (8%). Neben den bekannten
"klassischen" Organisationen richten sich immer mehr
Anfragen auf neue, unbekannte Kleingruppen. infoSekta
sieht sich mit einer enormen und wachsenden Bandbreite an
Heils- und Hilfsangeboten konfrontiert.
© Mai 1998. Verein
infoSekta.
Zuständigkeit für infoSekta 1997
Präsidium
Mettner Matthias, lic. phil., Theologe und
Sozialwissenschaftler, Studienleiter an der
Paulus-Akademie
Sträuli Dieter, Dr. phil., Psychologe
Vorstand
Gmür Mario, PD Dr. med. FMH, Psychiater und
Psychotherapeut
Lenzin Esther, Psychotherapeutin
Schürer Samuel, Sozialarbeiter
Zemp Niklaus, Psychologe und Theologe
Zingg-Zimmermann Christoph, Pfarrer
Zwimpfer Monika, lic. phil., Germanistin und
Marketingplanerin
Mitarbeitende
Flammer Philipp, lic. phil., Soziologe
Schaaf Susanne, lic. phil., Psychologin FSP
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